home | news | biography | projects | performances | discography | music | gallery | press | links | contact

 

 

[  B I O G R A P H Y  ]

 

Adrian Coriolan Gaspar

 

Adrian Coriolan Gaspar wurde am 2. Mai 1987 in Moldova-Nouă, Rumänien, geboren. Seine Herkunft als Rom sollte ihm später zu seinen musikalischen Erfolgen beihelfen. Er verbrachte seine ersten Jahre in Pojejena, einem kleinen Ort an der Donau. Mit 4 Jahren besuchte er jedoch den Kindergarten in Mössingen, Deutschland, wo er auch die deutsche Sprache erlernte.

 

Zwei Jahre später wurde er mit seiner Familie aus Deutschland abgeschoben und kam zurück nach Rumänien. 1994 besuchte er die 1. Klasse an einer Schule mit deutschem Zweig in Caransebeş. Gleichzeitig wurde er an der Kunstschule desselben Institutes an der Musikabteilung aufgenommen und begann sein Hauptinstrument, Klavier, zu erlernen. Innerhalb der zwei Jahren in denen er in Caransebeş lebte machte er große musikalische Fortschritte, worauf seine Klavierlehrerin den Eltern klarmachte, dass er sehr gute Chancen auf eine musikalische Karriere hätte – jedoch nicht in Rumänien!  

 

 

Im September 1996 zog er mit seiner Familie nach Wien, Österreich, und führte seine Klavierausbildung bei Prof. Christian Tippl an der Musikschule Brigittenau fort. Während dessen besuchte er die Volksschule Leystraße im 2O. Wiener Bezirk wo er auch zu den besten Schülern der Klasse zählte.

 

 

1998 wurde er am Musikgymnasium Wien in der Neustiftgasse aufgenommen wo er vier Jahre lang von Prof. Georg Kugi unterrichtet wurde. Hier begann Adrian sich selbstständig mit Musik zu befassen und komponierte sein erstes Stück, „Sonatine in C-Dur“, das er beim Unterstufenkonzert 2OOO des MGW im Haus der Musik in der Seilerstätte in der Wiener Innenstadt, auch selbst aufgeführt hatte. Auf den positiven Rückmeldungen seiner Professoren und Mitschülern reagierte er mit einem größeren Werk, einer Bearbeitung des traditionellen Roma-Liedes „Gelem, Gelem“.

 

Mit dem Trio für Violine, Violoncello und Klavier nahm er auf Empfehlung seines Klavierlehrers am Wettbewerb der Wiener Musikschulen 2OO1 teil und belegte den 10. Platz, was ihn noch mehr anspornte, sodass ihm im Jahr darauf bei demselben Wettbewerb mit dem Stück „Romanes-ke“, der 3. Platz gelang.

 

Nachdem er bei dem Wettbewerb der Wiener Musikschulen 2OO3 als jüngster zeitgenössischer Komponist ausgezeichnet wurde begann Adrian sich mit Balkan-Musik zu befassen. Er gründete gemeinsam mit seinen Klassenkammeraden die Band Los Gitaniñosdie Zigeunerlein, und startete seine musikalische Karriere im Raum Wien. Mit dem ersten Stück „No Name“ traten sie das erste Mal beim Donauinselfest O3 auf. Während dem ersten Jahr in dem es die Los Gitaniños gegeben hat entstanden ungefähr 10 neue Stücke mit einer Mischung aus Jazz und Gypsy-Sound. Am 3O. Juni 2OO4 fand das erste große Konzert im Unplugged-Vienna statt unter dem Motto: GypsyJazzNight. Dort kombinierte Adrian zwei verschiedenen Bands Los Gitaniños und Diamanti, sodass ein einmaliges Stück entstand, das später zu einem seiner Klassiker wurde unter dem Namen „All.can B-Jazz“.

 

 

Diese Kombination der beiden Bands sollte sich später als sehr wichtig erweisen, dadurch, dass das jetzige Adrian Gaspar Orchestra eine Erweiterung dieser Kombination ist. Nachdem das  Orchestra im Juni 2OO5 gegründet wurde, bildete sich auch die Adrian Gaspar GypsyCombo zu einer fixen Gruppe. Darauf folgte im Jahr 2OO6 das Nachwuchs-Projekt, das Adrian Gaspar JUNIORchestra. Das Adrian Gaspar Trio wurde im Oktober 2OO7 gegründet und das neueste Projekt, das Adrian Gaspar Ensemble, wurde im Oktober 2OO8 als Plattform für Adrians kammermusikalische Kompositionen gegründet.

 

Seit Oktober 2OO6 ist Adrian an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien im Fach Komposition. Er absolvierte den Vorbereitungslehrgang bei Prof. Herbert Lauermann und seit Oktober 2OO7 ist er ordentlicher Student bei Univ.-Prof. Martin Lichtfuss. Seit Oktober 2OO8 wird er von Prof. Tudor Saveanu in Klavier und Partiturspiel unterrichtet. Nebenbei studiert er privat BigBand-Jazz-Arrangement bei Mathias Rüegg, dem Gründer und Leiter des Vienna Art Orchestra.

 

Sein Schaffensdrang und die Gier auf neue musikalische Erlebnisse zeigen, dass ihm die Musik offensichtlich nicht nur sehr viel Spaß macht sondern, dass er sie in allem was er macht ausleben möchte. Er behauptet von sich, dass sein Herz im 9/8-Takt schlägt. Seine ganze Leidenschaft gilt der Rhythmik und Faszination dem ‚einfach urlogischem’ Zusammenhang der Harmonik. Adrian darf sich also zu recht als ein „Vollblut-Musiker“ bezeichnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    home | news | biography | projects | performances | discography | music | gallery | press | links | contact

 

                                                                                                       © www.adriangaspar.at
                                                   © copyright by www.adriangaspar.at | webmasterdesign: aniconism re-design by almir
                                                                                       www.adriangaspar.at | all rights reserved.